Wie Anke uns bei der Entwicklung des Rollarbal Quiet geholfen hat
Wir bei Rollar glauben, dass die besten Innovationen entstehen, wenn man den Menschen, die unsere Produkte täglich nutzen, wirklich zuhört. Ein gutes Beispiel dafür ist Anke, eine Blindenstocknutzerin, die uns ihre Erfahrungen und Herausforderungen mitgeteilt und uns damit auf eine wertvolle Spur gebracht hat.
Das Problem, das Anke angesprochen hat
Anke erzählte auf Facebook, dass die vorhandenen Taststockpunkte für sie nicht gut funktionierten. Rädchen machten weniger Geräusche, sprangen aber zu leicht über Hindernisse hinweg. Hohlkugeln brachen schon nach wenigen Wochen und massive Kugeln waren zwar stabil, aber schwer und vor allem machten sie viel zu viel Lärm.
Für Anke, die neben einer Sehbehinderung auch Autismus hat, war dies ein großes Problem. Das ständige Geräusch des Balls auf dem Bürgersteig führte zu einer Reizüberflutung. Sie träumte von einem Ball, der genauso robust und sicher war, aber weniger Lärm verursachte.
Gemeinsam zu einer Lösung
In Absprache mit ihr haben wir mit der Entwicklung einer Gummikappe begonnen, die genau auf den Rollarbal passt. Das Ziel war es, den Lärm deutlich zu reduzieren, ohne die Funktionalität des Balls zu beeinträchtigen. Nach mehreren Prototypen und Tests mit Anke konnten wir zu dem Schluss kommen: Das funktioniert.
Ankes Erfahrung
Die beste Nachricht? Anke benutzt ihren Rollarbal mit der Gummikappe mittlerweile täglich und möchte eigentlich nichts anderes mehr. In ihren eigenen Worten:
„Ja, ich benutze ihn immer noch und möchte eigentlich nichts anderes mehr. Ich frage mich, ob ich ihn schon kaufen kann.“
Sie erzählte uns sogar, dass viele andere blinde und sehbehinderte Menschen darauf brennen, diese Kappe ebenfalls zu verwenden.
Was das für uns bedeutet
Für uns bei Rollar geht es genau darum. Innovation muss nicht immer hinter einem Schreibtisch entstehen; manchmal beginnt sie mit einer einzelnen Nutzerin, die ihr Problem mitteilt. Durch die Zusammenarbeit mit Menschen wie Anke sorgen wir dafür, dass sich der Rollarball weiter in die Richtung entwickelt, die die Zielgruppe benötigt.
Geschichten wie die von Anke motivieren uns, uns weiterzuentwickeln, zuzuhören und gemeinsam Mobilitätslösungen zu entwickeln, die einen Unterschied machen können.
Sind Sie auch geräuschempfindlich oder möchten Sie die Gummikappe des Rollarbal ausprobieren? Dann senden Sie uns eine E-Mail an info@rollar.nl

